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Vegane Mayonnaise

Vegane Mayonnaise

Die Anzahl veganer Esser ist in den letzten Jahren erstaunlich gestiegen. Kein Wunder also, dass es mittlerweile auch nahezu jede Köstlichkeit auch ohne tierische Produkte zu genießen gibt. Ein gutes Beispiel in dieser Beziehung stellt die allseits beliebte Mayonnaise dar. Denn es müssen noch längst nicht Milch, Sahne, Butter und Eier in den beliebten Aufstrich, Dipp und Soßenklassiker Nummer eins! Mit nur wenigen Zutaten lässt sich nämlich auch eine vegane Mayonnaise herstellen, die es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat! Sowohl vom Geschmack als auch vom Inhalt her! Das folgende Rezept etwa richtet sich an alle Esser und Esserinnen, die ebenfalls auf diesen Klassiker der internationalen Küchenwelt nicht verzichten möchten und zugleich viel Wert auf den Faktor Ökologie legen. Im Gegensatz zur klassischen Mayonnaise, wie man sie aus der Tube kennt, ist diese übrigens auch noch wesentlich preiswerter. Und das beste: Die Zubereitung ist so einfach wie genial zugleich – wenige Zutaten und eine kleine Anzahl an Küchenutensilien erlaubt sogar jüngeren beziehungsweise ungeübteren Köchen, diese Köstlichkeit im Handumdrehen herzustellen.

Alles, was man für die Herstellung einer Portion veganer Mayonnaise benötigt, beläuft sich auf 100 ml gekühlte Sojamilch, 150 ml Rapsöl, 2 Teelöffel Senf sowie 1 Esslöffel frischer Zitronensaft und etwas Meersalz sowie Pfeffer. Der relativ geringe Anteil an Zutaten liegt übrigens in der Eigenart von Sojamilch begründet: Sojamilch bindet aufgrund ihrer pflanzlichen Komposition wesentlich besser Stoffe, also Flüssigkeiten, Moleküle und auch Aromen, sodass Eier & Butter, also die „normalen“ Binder und Geschmacksträger, nicht benötigt werden. Um eine gute Konsistenz zu erhalten, sollte übrigens zumindest die Sojamilch gut gekühlt sein. Wer die Mayonnaise direkt nach der Zubereitung verwenden möchte, sollte allerdings auch das Öl etwas herunter kühlen, also einfach eine gute Stunde vorher in den Kühlschrank stellen. Zudem kann es helfen, den Messbecher, in welchem später der vegane Verführer angerührt wird, vorzukühlen. Doch genug der Vorbereitung: Zunächst gehören alle Zutaten bis auf die Gewürze miteinander in den bereits erwähnten Messbecher, welcher optional zuvor gekühlt werden kann, auf jeden Fall aber gut 20 Zentimeter Platz zwischen der Oberfläche der Mixtur und dem eigentlichen Becherrand aufweisen sollte. Mit einem (möglichst leistungsstarken) Stabmixer nun die gesamte Komposition für gut 5 Minuten auf höchster Stufe verrühren. Dabei am besten nach rund drei Minuten einmal vorsichtig mit einem Löffel den Bodenansatz lösen und der übrigen Masse wieder zufügen. Nach der Mixzeit von 5 Minuten sollte die Masse eine dickliche Konsistenz angenommen haben – andernfalls fiel bei der Zubereitung die Temperatur zu hoch aus. In diesem Fall hilft ein zusätzliches Schlagen übrigens nicht, sondern macht die Mayonnaise höchstens noch flüssiger. Einzige Möglichkeit: Man gibt die Masse vor ein paar Minuten in den Froster und schlägt diese dann vorsichtig auf niedrigster Stufe noch einmal auf. Sollte die Mayonnaise allerdings eine cremige Verfassung haben, erübrigt sich selbstverständlich der letzte Schritt. Lediglich das Salzen und Pfeffern sollte dann noch erfolgen. Wer möchte, darf jetzt direkt zuschlagen, wobei die Mayonnaise durchaus etwas fester wird, wenn sie für ein paar Stunden in den Kühlschrank kommt. Dort halt sie sich übrigens circa vier Tage.

Vegane Mayonnaise

Vegane Mayonnaise ©iStockphoto/DragojaGagiTubic

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 25 Minuten

Zutaten:
100ml Sojamilch (gekühlt)
150ml Rapsöl
2 Teelöffel Senf
1 Esslöffel frischer Zitronensaft
1 Prise Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Vegane Mayonnaise von Vegane-Kochrezepte.de, 2015-01-07


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