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Mojo rojo

Mojo rojo

Dips und Soßen gibt es mittlerweile in den verschiedensten Formen und in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, keine Frage. Doch wer sich an den diversen Varianten aus Glas, Tube oder Frischepack satt gegessen hat, kommt um die Kreation einer eigenen Komposition nur noch schwer herum. Viele Menschen scheuen sich aber vor genau diesem Schritt: Zu viel Arbeit, zu teure Zutaten und geringe Haltbarkeitsdaten werden häufig als Grund für den weiteren Einsatz von Fertigmischungen aus dem Supermarkt angegeben. Doch das muss nicht sein! Eine Mojo Rojo etwa, eine spanische Dippspezialität, die sich oft auf Tapas-Platten finden lässt, aber auch eine exquisite Alternative gegenüber dem 08/15-Tomatenketchup abgibt, lässt sich im Handumdrehen zubereiten, hält sich bei der richtigen Lagerung mehrere Wochen und benötigt zudem äußerst wenige Zutaten. Wie die Zubereitung im Detail klappt, verrät der folgende Abschnitt.


Aufgrund ihrer recht pikanten Note wird Mojo Rojo auch häufig als Mojo Picón, also als „scharfe Soße“, bezeichnet. Und das zurecht! Denn die Hauptbestandteile, sprich die Pfefferschoten und Knoblauchzehen, sorgen für einen äußerst intensiven Geschmack, der bei vielen Kindern und Senioren nur allzu schnell eher Ablehnung als Zuneigung hervorruft. Doch wer feurig-pikante Soßen mag, der könnte in einer Mojo Rojo durchaus seinen persönlichen Meister der Soßenwelt finden, der sich eben auch noch erstaunlich einfach zubereiten lässt. So müssen lediglich die Pfefferschoten gut abgewaschen, entkernt und in kleine Stücke geschnitten werden. Die Knoblauchzehen ebenfalls schälen, fein hacken beziehungsweise in eine geeignete Presse geben und zusammen mit den Pfefferschoten in ein ausreichend hohes, nicht allzu breites Gefäß füllen. Nun die Tomatendose vorsichtig öffnen – hier können schnell böse Flecken auf der Kleidung entstehen – und den Inhalt der Pfefferschoten-Knoblauch-Mixtur beigeben. Gut umrühren. Jetzt mit einem Pürierstab zunächst auf der kleinsten Stufe gleichmäßig pürieren und im Anschluss daran die Drehzahl erhöhen. So können keine größeren Stücke aus dem Becher fliegen. Anschließend muss nur noch das Olivenöl in den Becher gegeben werden. Dies erfolgt am besten in zwei Schritten, getrennt durch ein den kurzen Einsatz des Pürierstabs, da die Masse ansonsten ebenfalls schnell aus dem Becher spritzt. Zu guter Letzt das Tomatenmark, eine kräftige Prise Salz und etwas Pfeffer hinzugeben, abermals durchpürieren und fertig ist die eigens hergestellte Mojo Rojo!

Hier noch ein kleiner Tipp am Rande: Wer der Soße einen kleinen geschmacklichen Kick verleihen möchte, kann noch etwas Kümmel, ein bisschen Schnittlauch und selbstverständlich noch eine Chilischote in die Zutatenliste aufnehmen. Hier gilt es allerdings, lediglich schrittchenweise und in kleinen Mengen nachzuwürzen – ansonsten kann die Soße nur allzu schnell zu streng oder zu scharf ausfallen. Wer seine Mojo Rojo über einen längeren Zeitraum aufbewahren möchte, sollte diese zudem kurz aufkochen und dann in ein (leeres sowie ausgespültes) Einmachglas geben, dieses verschließen, abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Durch das entstehende Vakuum hält sich die Soße dann gut 2 Monate.


Mojo rojo

Mojo rojo ©iStockphoto/tamara_kulikova

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 10 Minuten


Zutaten:
6 mittelgroße Pfefferschoten (mehr rote als grüne)
8 Zehen Knoblauch
1 Dose Tomaten
4 EL Tomatenmark
2 Prisen Meersalz
1/4 Liter Olivenöl

Mojo rojo von Vegane-Kochrezepte.de, 2015-01-19

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